Dann bin ich fertig - mit Studieren. Mit PRObieren. Das Ende hat jetzt sehr lange gedauert, denn meine Arbeit ist seit September fertig und mir fehlte bloss noch eine Klausur und ein anderer Kurs für den dieser Report ist.
Mein Master (Neurowissenschaften in den Niederlanden und Belgien) war nicht nur ein praktisches Projekt, das ich bei ner großen pharmazeutischen Firma gemacht habe, sondern auch ne Menge Kurse. 2 davon - im letzten Jahr - habe ich nicht geschafft weil ich praktisch so viel arbeiten musste. Mein letztes Jahr, von September bis September, bestand aus 10 Std. Arbeit am Tag, 0 Freunden (naja, manchmal waren doch welche da, aber das war nur geliehene Zeit), halben Wochenenden, ganz viel Druck und ner Ferienwohnung in der ich mich nur mäßig wohlgefühlt habe.
Gegen Ende war nicht mal mehr meine Katze bei mir weil ich so viel zu tun hatte das die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und ganz traurig wurde.
Über Katzen schreib ich ein ander Mal was..
Jedenfalls waren es diese beiden Kurse meine einzige Abgrenzung zum wirklich fertig sein.
Ich hab gelernt wie ne doofe aber war vor der Klausur trotzdem zu unsicher..Den Report muss ich jetzt auch noch mal umschreiben.
Ich frage mich: stehe / stand ich mir selbst im Weg?
Habe ich zu spät angefangen? Zu schludrig gelernt? Doch lieber was anderes gemacht in der fürs Lernen vorgesehenen Zeit - weil ich Angst habe davor etwas fertig zu machen?
Die Klausur habe ich seit gestern bestanden, der Report ist auch nur 4 Seiten Getippsel entfernt.
In 3 Monaten beginnt mein Doktor, in England und Belgien, ich habe also was, das DANACH kommt. Aber das ist viel mehr Verantwortung und viel mehr Erwartung von den Leuten deren Erwartungen ich gern erfüllen möchte weil sie meine Vorbilder sind.
"To be an adult means, among other things, to see one’s own life in continuous perspective, both in retrospect and prospect. By accepting some definition as to who he is, usually on the basis of a function in an economy, a place in the sequence of generations, and a status in the structure of society, the adult is able to selectively reconstruct his past in such a way that, step for step, it seems to have planned him, or better, he seems to have planned it. In this sense, psychologically we do choose our parents, our family history, and the history of our kings, heroes, and gods. By making them our own, we maneuver ourselves into the inner position of proprietors, of creators."
Erikson, 1987
Holy shit.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen