Nikita, Lee und ich sind nach Avebury gefahren und haben dort an einem Samhain / keltisches Neujahr Ritual teilgenommen...Sehr interessant :)
..it is my joy to share a planet and an epoch with you. (C. Sagan)
Sonntag, 30. Oktober 2011
Dienstag, 25. Oktober 2011
Wir
Ich suche meinen Stamm,
die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr, wissen wohl was ihnen angetan worden ist, haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt, die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie klar und offen. Weil sie nicht mehr verdrängen müssen, sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die wilde Frau in sich und haben keine Angst davor. Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich, prüfen nach, machen ihre eigenen Erfahrungen und folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der gleichen Ebene, achten und schätzen ihr "Anders"-Sein, konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen, um sich zu sammeln, Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen, sich wieder finden, falls sie sich durch den Rausch des Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.
Ich rufe meinen Stamm!"
die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr, wissen wohl was ihnen angetan worden ist, haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt, die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie klar und offen. Weil sie nicht mehr verdrängen müssen, sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die wilde Frau in sich und haben keine Angst davor. Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich, prüfen nach, machen ihre eigenen Erfahrungen und folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der gleichen Ebene, achten und schätzen ihr "Anders"-Sein, konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen, um sich zu sammeln, Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen, sich wieder finden, falls sie sich durch den Rausch des Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.
Ich rufe meinen Stamm!"
unbekannter Verfasser
Leidenschaft
Ich glaube ich kenne diese Einsamkeit und fast endgültiges Wissen um Nutzlosigkeit und Endlichkeit. Das ist das Problem von Menschen die durch den Schleier sehen können..die Unerträglichkeit des Seins, mit der intrinsichen Schwierigkeit das ohne Sein kein Erleben desselben bleibt.. Ich glaube nicht das ich typisch bin für die Gegend in der ich geboren bin, im Gegenteil bin ich eher weder typisch für mein Alter, noch mein Geschlecht, noch meinen Bildungsstand, Status oder Umgang. Ich passe nirgendwo hinein - und mache deshalb meine eigene Gruppe auf.
Ertragen kann man vieles, aber ich finde man sollte beschliessen, das man nicht nur erträgt sondern mit innbrünstiger Leidenschaft erlebt - liebt - wünscht. Warum ist eine Ablenkung ein Problem wenn sie Spass macht? Wieso nicht das Wissen das es nicht das Wahrste im Kern ist akzeptieren, es locker nehmen und geniessen? Was bringt es sich immer bewusst zu machen das alles endlich ist und man letzen Endes allein stirbt, das wir uns selbst betrügen? Hell yeah, es gibt Köpfe und Gedanken, Zungen, Menschen, Wörter, Situationen, Leidenschaften und Ängste in die wir eintauchen können und das macht glücklich, von Moment zu Moment und vielleicht für immer. Es gibt viel zu viel Sorgen um Klassen, Rollen, kulturelle Ansprüche und Erwartungen die man erfüllen will. In manchem Kontext sind die gut und richtig, aber wenn es ums geteilte Innerste geht, dann, verdammt nochmal schmeisst man sich einfach vorwärts und schaut was passiert. Lass es raus, sei leidenschaftlich böse, traurig, geil, gemein, glücklich, überrascht und geniesse wie sich das anfühlt :) Das einzige wo für man sorgen muss ist, das es weitergeht, das man mehr erleben kann - sich von ner Brücke zu stürzen mag zwar leidenschaftlich sein, aber das nimmt einem danach so viel Erlebnis, das wäre schade ;)
Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in an attractive and well preserved body, but rather to skid in sideways, champagne in one hand - strawberries in the other, body thoroughly used up, totally worn out and screaming: WOO HOO, WHAT A RIDE!
(Teil eines Gesprächs mit einem melancholischen Robert, aber Ausdruck meines bleibenden und vertretenden Standpunktes :))
Wir sterben
Wir sterben reich an Liebhabern und an Völkern
An Säften, die wir genossen haben
An Körpern, in die wir eingedrungen sind
Und die wir durchschwommen haben wie Flüsse
An Ängsten, in denen wir uns versteckt hielten wie in dieser verfluchten Höhle.
Wir sterben reich an Liebhabern und an Völkern
An Säften, die wir genossen haben
An Körpern, in die wir eingedrungen sind
Und die wir durchschwommen haben wie Flüsse
An Ängsten, in denen wir uns versteckt hielten wie in dieser verfluchten Höhle.
Ich möchte von alldem Spuren auf meinem Körper
Wir sind die wahren Länder!
Nicht die Grenzen auf den Karten
Mit den Namen mächtiger Männer
Wir sind die wahren Länder!
Nicht die Grenzen auf den Karten
Mit den Namen mächtiger Männer
Ich weiß du wirst kommen
Und mich hinaus tragen
In den Palast der Winde
Mehr habe ich mir nicht gewünscht
Als mit dir an einem solchen Ort herum zu laufen
Mit Freunden,
Auf einer Erde ohne Landkarten.
Und mich hinaus tragen
In den Palast der Winde
Mehr habe ich mir nicht gewünscht
Als mit dir an einem solchen Ort herum zu laufen
Mit Freunden,
Auf einer Erde ohne Landkarten.
(aus: Der englische Patient)
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